Definition

Zu jeder westfälischen Freigrafschaft gehörten mehrere Gerichtsstätten (häufig unter hohen Bäumen) unter freiem Himmel, (Ding-)Stühle genannt. Die Freigrafschaft gehörte einem Stuhlherren, der einen Freigrafen (vrigreve, 1186) einsetzte. Dieser saß dem alle achtzehn Wochen bei Königsbann tagenden Gericht vor. Sämtliche erwachsenen Männer des Freigerichtsbezirks waren dingpflichtig.
Quelle: Wikipedia

Freigericht Düdinghausen

Als Hauptort der ehemaligen Freigrafschaft Düdinghausen war der Ort Düdinghausen auch Sitz eines von zwei Freigerichten (2. in Eppe).
Gerichtstage und die Namen der Gerichtsvorsitzenden, also der Freigrafen sind seit 1472 bekannt, so Herr Weber (1472), Hans von Sudeck (1492), Kilian Hamel (1532), Johann Knippschild (1564), Dietrich Leifeld (1620). Die Schöffen kamen aus den Dörfern.
Der Freistuhl wurde bis 1663 vom Medebacher Gogericht verdrängt.

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